Heinz Schnetger

SPD Essen

Severinstraße 44

45127 Essen

 

Essener Wünsche: Heinz Schnetger – Ratskandidat für Bredeney und Fischlaken auf Youtube

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Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger in Bredeney und Fischlaken,

Sie und ich, wir leben in lebenswerten Stadtteilen. Mit meiner Familie wohne ich seit über 40 Jahren in Bredeney. Wir fühlen uns wohl im Essener Süden. Wir sind hier zuhause.

Ich bin ein Kind des Ruhrgebietes. Geboren in Gladbeck, aufgewachsen in Essen und nach dem Studium der Architektur in Braunschweig mit Freude in unsere Heimat nach Essen zurückgekehrt. Meine Frau ist auch Essenerin und unsere Kinder sind in Bredeney in den Kindergarten und in die Schule gegangen.

Aufgrund meiner beruflichen Tätigkeit in der Grundstücksentwicklung und im Wohnungsbau in Essen, in NRW und anderen Bundesländern liegt mein politischer Schwerpunkt im Bereich Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen. Eine lebenswerte Stadt wird geprägt durch lebendige Quartiere mit einem lebenswerten Wohnumfeld, in denen die Immobilienpreise bei Miete oder Kauf in unterschiedlichen Wohnformen und für alle gesellschaftlichen Gruppen bezahlbar sind. Dafür gibt es bewährte Strategien und hier kann ich mit Sachkunde, Erfahrung und Experimentierfreude meinen Beitrag leisten.

Unsere wachsende Stadt braucht ein neues Leitbild mit verbindlichen Zielen, wohin ihre Entwicklung gehen soll. Wo und wie wollen wir wohnen? Welche Gewerbe sind zukunftsfähig und wo finden sie Raum? Was bedeutet uns unsere Innenstadt? Welchen Stellenwert hat die kulturelle Szene und die Jugendkultur?  Ich möchte dazu beitragen, dass wieder sichtbar wird, wofür unsere Stadt in Zukunft steht.

Ich bin ein (Sachbuch-) Leser und ein kulturbegeisterter Bürger. Für mich ist eine lebenswerte Stadt nichts ohne die kreative Szene der kleinen und großen Theater, der Museen und Kulturfestivals. Sie können mich häufig in Theatern und Museen des Rhein-Ruhrgebietes treffen, denn ich genieße die Diskussion der dort verhandelten Themen. Kunst und Kultur sind unverzichtbare Bestandteile meines Lebens. Zu kurz kommt in diesem Bereich eindeutig das Angebot für die junge Generation. Hier fehlt es an finanzieller Unterstützung aber auch an Ideen, diese Szene zu erhalten und zu entwickeln.

Ich werde mich dafür einsetzen, dass Fragen der Umwelt, des Klimas und der Mobilität zu zentralen Bewertungskategorien bei politischen Weichenstellungen werden. Konsequenzen aus dem Beschluss zum Modal Split und aus dem in Auftrag gegebenen Mobilitätskonzept sind wichtige Prüfsteine. Dabei werden widersprechende Interessen aufeinanderstoßen. Zum Beispiel Wohnungsnachfrage und Inanspruchnahme von Flächen; Individualverkehr zu Fuß, auf dem Rad oder mit dem Auto und öffentlicher Nahverkehr. Und dabei erkennbare Widersprüche werden sich nur durch Entwicklungsziele auflösen lassen, die in einem Bündnis aus Initiativen, Umweltverbänden, Bürger*innen und Politik abgewogen und verbindlich verabredet werden. Um an dieses Ziel zu gelangen, brauchen wir ein neues Verständnis von Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger und wichtiger Akteure der Stadtgesellschaft an zukunftsweisenden Weichenstellungen für die Entwicklung unserer Stadt. Und wir brauchen eine mutige Politik. Sie wird Investitionen und starke Akzente im städtischen Haushalt erfordern. Sie möchte ich mit auf den Weg bringen.