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S-Bahnhof Kray-Nord: Weitere Maßnahmen gefordert!

Der zuletzt aufgrund des schlechten Erscheinungsbildes wiederholt negativ aufgefallene Bahnhof Kray-Nord soll künftig häufiger gereinigt werden. Das hat die Bahn nun auf Anfrage des Essener Landtagsabgeordneten Frank Müller mitgeteilt. Der SPD-Abgeordnete hatte sich an den Konzernbevollmächtigten der DB gewandt und entsprechende Maßnahmen angemahnt. „Die angekündigte Erhöhung des Reinigungszyklus ist ein erster Schritt für mehr Sauberkeit am Bahnhof. Dass die Bahn hier reagiert, ist zumindest ein kleiner Erfolg“, findet Müller. 

Gleichwohl regt der Abgeordnete an, auch Videoüberwachung  in den Fokus zu nehmen. „Eine stärkere Kontrolle kann durchaus helfen. An anderen Bahnhöfen und Haltestellen wird das gemacht, warum nicht auch bei uns?“ Die Bahn hatte zurückhaltend auf den Vorschlag reagiert und auf Gespräche mit den Aufgabenträgern verwiesen, die derzeit noch ergebnisoffen seien. „Hier bleibe ich am Ball. Ich finde es ist den Bahnkunden schwer vermittelbar, dass sie trotz der stetig steigenden Ticketpreise einen wenig einladenden S-Bahnhof vorfinden.

„Auch die Frage nach dem ausgelaufenen Graffiti-Programm von Bahn und Land NRW muss man hier wieder stellen. Wenn wie kürzlich vom VRR festgestellt Graffiti-Schmierereien als großes Problem festgestellt werden, muss man hier ansetzen und ein erfolgreiches Projekt wiederbeleben“, fordert Müller. Das CDU-geführte Verkehrsministerium hatte im vergangenen Jahr die Beteiligung an dem erfolgreichen Programm eingestellt, die Bahn führt dies mit ihrem Anteil und damit einem geringeren Budget fort. „Leider ließ CDU-Verkehrsminister Hendrik Wüst bislang keine Anzeichen erkennen, dass Programm fortzusetzen. Vielleicht kann die örtliche CDU ja ihren Minister überzeugen, ein solch gutes Programm wieder aufzulegen“, so Müller abschließend.