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Weiterbau des Radschnellwegs RS 1 darf nicht an Priorität verlieren

Dem Radschnellweg RS 1 droht auf dem Essener Stadtgebiet ein Baustopp. Ursächlich dafür sind in 2016 geänderte Umweltvorschriften, die nun für den am Evonik-Standort verlaufenden Streckenabschnitt eine Umweltverträglichkeitsprüfung sowie ein Planfeststellungsverfahren erfordern. Der Bau des Radschnellweges auf Essener Gebiet würde somit bis mindestens 2019 ausgebremst.

Thomas Rotter

„Dass für den Bau eines Radweges, der wohlgemerkt an einem in der Innenstadt gelegenen Chemiewerk verläuft, eine Umweltverträglichkeitsprüfung erforderlich sein soll, ist nur schwer zu vermitteln. Keinesfalls darf diese Verzögerung dazu führen, dass die Umsetzung des Projektes an Priorität verliert“, meint SPD-Ratsherr Thomas Rotter, Vorsitzender des Ausschusses für Stadtentwicklung und Stadtplanung.

Die SPD-Fraktion fordere daher den Gesetzgeber auf, die neuen Regelungen zu überdenken und auf Basis der im Jahr 2016 geltenden Bestimmungen die Planung fortzuführen, so Thomas Rotter weiter.