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SPD fordert gut erreichbaren und verlässlichen Bürgerservice in den Stadtteilen

Auf ihrem Parteitag am 08. Dezember 2016 hat sich die Essener SPD klar zum Erhalt der Bezirksbürgerämter bekannt. Mit großer Mehrheit stimmten die anwesenden Genossinnen und Genossen einem entsprechenden Antrag zu.

„Durch schleichende Einschränkungen der Öffnungszeiten, kurz- bis langfristige Schließungen und ein ungünstiges Terminmanagement hat die Attraktivität der Bezirksbürgerämter massiv gelitten, dass zeichnet sich auch deutlich im Rückgang der Besucherzahlen ab. Und die verbliebenen Kundinnen und Kunden laden ihren Frust leider allzu häufig an den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Ämtern ab. Hohe Krankenstände sind die Folge, welche wiederum zu eingeschränkten Öffnungszeiten führen. Deshalb ist für uns nun der Zeitpunkt erreicht, das bestehende Konzept kritisch auf den Prüfstand zu stellen und die Bürgerämter wieder zu einem Erfolgsprojekt zu machen“, so Daniel Behmenburg, Sprecher der SPD-Fraktionsvorsitzenden in den Bezirksvertretungen.

Thomas Kutschaty
Thomas Kutschaty (Quelle: JustizNRW)

„Uns geht es dabei nicht allein um die Sicherstellung der Leistungserbringung vor Ort, sondern vielmehr um eine Ausweitung und Steigerung der Attraktivität des Bürgerservice in den Stadtteilen, z.B. durch einen Mittelstandsservice oder KFZ-Serviceleistungen. Dies gilt es zu prüfen. Wir wollen eine bürgerfreundliche und wohnortnahe Verwaltung mit niederschwelligen Angeboten in den Stadtteilen“, ergänzt Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD Essen.