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Fraktionen von SPD und CDU stellen Weichen für die Bahnhofstangente

Der Bau- und Verkehrsausschuss hat in seiner gestrigen Sitzung (08.12.) auf Antrag der Fraktionen von SPD und CDU beschlossen, die Planungen der sogenannten Bahnhofstangente und den dafür notwendigen dritten Bauabschnitt des Berthold-Beitz-Boulevards bis zur Baureife voranzutreiben und mögliche Fördermittel zu beantragen.

Manfred Tepperis

„Die Bahnhofstangente entlastet das überstrapazierte Tunnelnetz des Hauptbahnhofs und trägt zu mehr Pünktlichkeit im Fahrplan bei. Die oberirdisch am Hauptbahnhof verlaufende Direktverbindung zwischen Steele und Borbeck wird die Attraktivität des gesamten ÖPNV in Essen steigern und ist ein wichtiger Faktor für die zukünftige Stadtentwicklung. SPD und CDU haben sich daher für die schnellstmögliche Realisierung der Bahnhofstangente ausgesprochen, erklärt Manfred Tepperis, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion.

Dem schließt sich Guntmar Kipphardt, bau- und verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion, an: „Für die weitere Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs in Essen ist die Bahnhofstangente von zentraler Bedeutung. Zugleich eröffnet sich daraus die Möglichkeit einer städtebaulichen Entwicklung der Hollestraße im Bereich der ehemaligen Volkshochschule bis zur Steeler Straße/Varnhorststraße. Des Weiteren ergeben sich daraus neue Perspektiven für das Stadtquartier Essen.51, insbesondere was den dort geplanten Bau von 1.250 neuen Wohnungen angeht. Dem entsprechend, werden wir über das weitere Vorgehen im nächsten Planungsausschuss beschließen.“